Hummus — Cremige Kichererbsenpaste
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Hummus — Cremige Kichererbsenpaste

Vorbereitung: 10 MinKochzeit: 5 MinPortionen: 4Schwierigkeit: Einfach

Guter Hummus braucht keine zwanzig Zutaten. Er braucht gute Kichererbsen, gutes Tahin und ein bisschen Geduld beim Pürieren. Der Rest ist Übung.


Vorbereitung: 10 Min · Zubereitung: 5 Min · Portionen: 4 · Schwierigkeit: Einfach


Zutaten

  • 400 g Kichererbsen (aus der Dose, abgetropft, oder über Nacht eingeweicht und gekocht)
  • 60 g Tahin (Sesampaste)
  • 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 3-4 EL Eiswasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (optional)
  • 2 EL Olivenöl — extra zum Beträufeln
  • Etwas Paprikapulver oder Pul Biber — zum Garnieren
  • Frische Petersilie — zum Garnieren

Zubereitung

1. Kichererbsen vorbereiten

Falls du Kichererbsen aus der Dose verwendest, spüle sie kurz ab. Für ein besonders cremiges Ergebnis kannst du sie 2-3 Minuten in Wasser mit einer Prise Natron aufkochen, das löst die Schale, die sich sonst hartnäckig hält. Danach abgießen und etwas abkühlen lassen.

2. Tahin und Zitrone mixen

Gib Tahin und Zitronensaft zusammen in den Mixer und mixe etwa eine Minute, bis die Masse heller und cremiger wird. Dieser Schritt allein macht schon einen großen Unterschied für die spätere Textur.

3. Kichererbsen dazugeben

Füge Kichererbsen, Knoblauch, Salz und Kreuzkümmel hinzu. Mixe alles auf höchster Stufe, bis eine glatte Paste entsteht. Das dauert oft länger, als man denkt, gib der Masse mindestens 2-3 Minuten.

4. Konsistenz anpassen

Gib nach und nach Eiswasser hinzu, während der Mixer läuft, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das kalte Wasser macht die Paste heller und luftiger, warmes Wasser funktioniert nicht annähernd so gut.

5. Anrichten

Streiche den Hummus mit der Rückseite eines Löffels in Schwüngen auf einen Teller, forme eine kleine Mulde in der Mitte und träufle großzügig Olivenöl hinein. Bestäube mit Paprikapulver oder Pul Biber und streu etwas Petersilie darüber.

Hummus mit Olivenöl, Paprikapulver und Fladenbrot


Tipps vom Profi

Die Reihenfolge macht wirklich einen Unterschied: Erst Tahin mit Zitrone mixen, dann erst die Kichererbsen dazugeben. Wer alles gleichzeitig in den Mixer wirft, bekommt selten die gleiche Cremigkeit.

Gutes Tahin sollte pur gekostet nussig und mild schmecken, nicht bitter. Wenn deins bitter ist, hilft auch die beste Zubereitung nichts, dann lohnt sich eine andere Marke aus dem türkischen oder arabischen Supermarkt.

Getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht und selbst gekocht, ergeben den cremigsten Hummus, keine Frage. Aber ehrlich: aus der Dose, gut gemixt, kommt erstaunlich nah ran und spart eine Menge Zeit.


Woher kommt Hummus?

Über den genauen Ursprung von Hummus streiten sich mehrere Länder der Region bis heute, das Gericht gehört zur gemeinsamen Küche der Levante ebenso wie zur türkischen. In der Türkei heißt die Zubereitung meist schlicht Humus, ohne das zweite "m", und wird oft als Teil einer größeren Meze-Auswahl serviert statt als eigenständiges Gericht.

Was überall gleich bleibt: gute Kichererbsen, ordentliches Tahin und der Mut, beim Zitronensaft nicht zu sparen.


Nährwerte (pro Portion, ca.)

210 kcal, 8 g Protein, 18 g Kohlenhydrate, 13 g Fett, 6 g Ballaststoffe.

Vegan und glutenfrei.


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